Derivative Absicherungen

Bei derivativen Absicherungsmodellen werden Optionen, genauer gesagt Verkaufsoptionen (Put-Optionen) eingesetzt, quasi als Versicherung für das Aktieninvestment, um die gewünschte Garantie abzubilden.

Mit Optionen kann unter Zuhilfenahme verhältnismäßig geringer finanzieller Mittel - man zahlt die sogenannte Optionsprämie - eine hohe Absicherung erreicht werden. Fällt also beispielsweise ein Aktienindex wie der DAX, so steigt der Wert einer Put-Option auf den DAX im selben Verhältnis, nur dass man wenig Kapital gebunden hat.Im Vergleich zu den anderen Garantiearten kann im Rahmen der derivativen Absicherung die höchste anfängliche Quote risikobehafteter Anlagen gewählt werden.

Vorteile:

  • hoher Anteil risikobehafteter Anlagen möglich
  • keine zusätzlichen Sicherungskosten

Nachteile:

  • schwankende Kosten für die Wertsicherung bzw. die Garantie: die zu zahlende Optionsprämie steigt in stark schwankenden Märkten - dies ist aktuell (2008/2009) gut zu beobachten!
  • die Kosten für die Put-Option (Optionsprämie) können nicht zur Generierung von Renditepotentialen genutzt werden.

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