Garantien durch Zerobonds
Bei einer Garantielösung über einen Zerobonds (Nullkuponanleihe) werden die Anlagebeträge auf eine risikolose und eine risikobehaftete Anlage aufgeteilt, so dass der Wert der risikolosen Anlage einschließlich deren Verzinsung am Ende der Laufzeit die Garantie sicherstellt.
Die risikolose Anlage ist üblicherweise ein Zerobond. Die risikobehaftete Anlage könnten zum Beispiel Aktien darstellen. Damit verbleibt nur ein Restrisiko, nämlich dass der herausgeber (Emmitent) des Zerobondes ausfällt. Um dieses Risiko zu minimieren bzw. zu begrenzen sollte bei der Auswahl der Papiere ausschließlich auf Staatsanleihen bester Bonität von Staaten der europäischen Währungsunion gesetzt werden.
Vorteile:
- Verbleibendes Restrisiko = Ausfallrisiko der "risikolosen" Anlage
- keine Beschränkung bei der Auswahl der risikobehafteten Anlage
- keine expliziten Kosten für die Garantie
- keine zusätzlichen Sicherungskosten im Falle einer negativen Marktentwicklung
Nachteile:
- je nach Laufzeit der Anlage wird ein großer Teil in die risikolose Anlage investiert, somit verbleibt nur eine geringe Quote risikobehafteter Anlagen. Damit ist das Renditepotential dieser Lösungen insgesamt als sehr begrenzt anzusehen.
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