Rürup Förderung

Ein Basisrentenvertrag wird grundsätzlich bei einem privaten Anbieter (z.B. einer Kapitalanlagegesellschaft oder einem Versicherungsunternehmen) abgeschlossen. Die Sparer können die Beiträge monatlich, vierteljährlich, jährlich oder als Einmalbeitrag zahlen. Auch längere beitragsfreie Zeiträume stehen einer steuerlichen Förderung nicht entgegen, sodass eine große Flexibilität hinsichtlich der Beitragsmodalitäten besteht.

Die Beiträge zu einer Basisrente werden steuerlich gefördert. Sie können gemeinsam mit eventuellen Zahlungen zur Gesetzlichen Rentenversicherung, zu landwirtschaftlichen Alterskassen oder zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Hat der Steuerpflichtige auch einen steuerfreien Arbeitgeberanteil zur Gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, dann ist dieser anzusetzen. Dabei gelten Höchstbeträge und zwar 20.000 EUR für Alleinstehende und 40.000 EUR für zusammenveranlagte Ehepaare. In der Übergangsphase bis 2025 können die Beiträge jedoch nur zu einem bestimmten Prozentsatz berücksichtigt werden. Die Förderquote steigt jährlich um zwei Prozentpunkte (2009: 68 Prozent) und wird im Jahr 2025 schließlich 100 Prozent erreichen.

In den kommenden Jahren werden die Beiträge schrittweise steuerfrei gestellt. Gleichzeitig steigt nach aktueller Gesetzeslage die Besteuerung der Rentenzahlungen aus einem Basisrentenvertrag in den nächsten Jahren an. Dabei gilt wie bei der Gesetzlichen Rentenversicherung: Bei einem Renteneintritt in 2009 sind 58 Prozent der Leistungen steuerpflichtig. Bis 2020 steigt dieser Anteil für jeden neuen Rentnerjahrgang jährlich um zwei Prozentpunkte, danach um einen Prozentpunkt. Ab dem Jahr 2040 ist sowohl die gesetzliche als auch die Basisrente für Neurentner voll steuerpflichtig.

In der Einkommensteuererklärung werden die Beiträge als Altersvorsorgeaufwendungen bei den Sonderausgaben angegeben.

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