17. Juni 2014 Markus Schüller

Zum Abschluss unserer Artikelserie rund um fondsgebundene Lebensversicherungen möchten wir heute ein allgemeines Fazit zum Produkt ziehen:
Fondsgebundene Lebens-und Rentenversicherungspolicen waren ein „Verkaufshit“ der letzten 15 Jahre, gerade auch zur Absicherung der privaten Altersvorsorge!
„Schneiden Sie sich auch ein Scheibchen Rendite von den Aktienmärkten ab“, “lassen Sie sich nicht mit den mickrigen Garantiezinsen der klassischen Lebensversicherungen abspeisen“.
Das waren die Argumente der Finanzvertriebe, in einer Phase staatlicher Deregulierung von Kapitalmärkten.
Entdeckt und vermarktet wurde diese Art der Versicherungspolicen dabei vor allem durch die großen, strukturierten Finanzvertriebe, in einer Zeit, in der die kapitalgedeckte Art der Versicherung durch fallende Garantiezinsen, bei gleichzeitig hohen Kosten, durch Verbraucherschützer und Banken fortwährend kritisiert und disqualifiziert wurde.
Börsengeschäfte waren „en Vogue“ und so war die logische Antwort der Versicherungen die Renaissance der fondsgebundenen Lebens-und Rentenversicherungen um das Geschäft der Altersvorsorge auszubauen.
Geworben wurde mit hohen Renditen, Hochrechnungen mit bis zu 12% Rendite pro Jahr wurden dem Kunden vorgelegt, vor allem Aktienfonds sollten für die großen Gewinne sorgen!

Haben sich diese Versprechungen erfüllt?

Das variiert zwischen den Gesellschaften und den verschiedenen Tarifen der fondsgebundenen Lebensversicherung sehr stark. In vielen Fällen sind die Policen auch nach Laufzeiten von zehn Jahren und länger, sehr schlecht entwickelt. Nicht selten treffen wir in der Beratung auf Anbieter deren Policen auch im elften oder zwölften Jahr mit 40% im Verlust stehen.
Das hat zwei signifikante Gründe:

Zum einen die extrem volatile und häufig negative Entwicklung der Finanzmärkte, inklusive diverser Börsencrashs und Geldmarktkrisen in den letzten sechszehn Jahren. In diesem Zeitraum gab es in den Jahren 1998, 2000, 2003 2008 und 2011 fünf große, weltweite Börsenabstürze. Es gab die „Asienkrise“, die „Russlandkrise“, die „Argentinienkrise“, die „Dotcom Blase“, den Terroranschlag am „11.09.2003“, die Eurokrise und die Bankenkrise.
Mit diesen Rahmenbedingungen lässt sich Kapital dauerhaft nur sehr schwierig vermehren.

Der zweite, gewichtige Grund, ist das Aufeinandertreffen von Anlage-und Versicherungskosten in einem Produkt.
„Im Einkauf liegt der Gewinn“, diese betriebswirtschaftliche Grundlage wurde bei der Auflage vieler Produkte im Segment „fondsgebundene Lebensversicherung“ nicht berücksichtigt.
Gesetzlich gab es bis vor wenigen Jahren kaum Auflagen an die Kostentransparenz dieser Produkte.
Stückkosten, Verwaltungskosten, Anlagekosten und Vertriebskosten konnten annähernd unkontrolliert und kaum überprüfbar im Produkt platziert werden. Hinzu kommen die Kosten für im Grunde gute, zusätzliche Mechanismen wie Verrentung, Todesfallschutz und Garantieformen.
Die größte Summe dieser Kosten wird dem Produkt dann auch noch zu Beginn entnommen, das bedeutet, dass der Kunde jahrelang Geld in die Fondspolice einzahlt, das gar nicht an den Kapitalmärkten ankommt.
Das Gesamtergebnis sind oftmals Versicherungspolicen, deren hohe Kosten auch nach Jahren noch die mageren Gewinne der Kapitalmärkte auffressen.

Was nun tun mit solchen Fondspolicen?

Keine Angst vor Verlusten! „Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende“, so lautet hier die klare Empfehlung der FDS GmbH, denn mittlerweile gibt es Alternativen!
Alternativen sowohl für einen Neubeginn, als auch für das Bestandsguthaben einer Versicherung.
Alternativen, die all die negativen Kriterien der fondsgebundenen Lebensversicherungen auflösen und alle guten Ideen der Produktart einbeziehen. Als Ergebnis erhalten Sie eine Altersvorsorge mit hoher Chance auf eine gute Rendite, die aus einer günstigen Kapitalmarktanlage und einem kostenarmen Versicherungsmantel besteht.

Tipp: Melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne

Ihre FDS GmbH

An Lyskirchen 14, 50676 Köln,Tel:0221/921645-30, mail: info@fdsonline.de

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