28. Februar 2012 Elmar Konrath

In der zweiten Jahreshälfte 2011 konnte sich der BN & Partner College Fund bis zum Jahresende den schwierigen Marktbedingungen an den Kapitalmärkten weitgehend entziehen. In diesem Zeitraum bis Anfang 2012 ist es dem Advisoryteam des BN&Partner College Fund gelungen mit einer positiven Performance von über Plus 10%, unter die Top 5 Mischfonds in Deutschland für die Zeiträume 6 Monate und 1 Jahr im Hinblick auf die Renditebetrachtung zu etablieren.

Mitte Januar erfolgte eine stärkere Shortpositionierung innerhalb des Fondsvermögens, da wir nach wie vor davon ausgegangen waren, das die sowohl die Staatsschuldenkrise in den Südländern nicht gelöst ist, als auch der Konjukturpeak global überschritten ist. Diese makroökonomische Bild besteht
von unserer Seite nach wie vor, allerdings hat sich unsere Erwartungshaltung aufgrund der quantitativen EZB-Maßnahme zu Gunsten der europäischen Banken im Januar 2012 nicht erfüllt.

Aufgrund der Liquiditätsspritze der EZB sind die Kapitalmärkte, insbesondere die Aktien- und Rohstoffmärkte im Monat Januar stark angestiegen, und dies obwohl auch parallel verschiedenen europäische Länder von den Ratingagenturen S&P und Moodys herabgestuft wurden bzw. die griechische Schuldenkrise nach wie vor einem offenen Ende des Dramas entgegensieht.

Da unsere Shortpositionierung sich im Januar negativ entwickelt hat, haben wir eine diese zum großen Teil aufgelöst und halten aktuell einen nahezu 25%igen Cashanteil innerhalb des Fondsvermögens.
Die Aktienmärkte sind kurzfristig massiv überkauft, d.h. wir gehen noch im laufe des Februars von größeren Rücksetzern in den Märkten aus, allerdings erfolgt am 29.02.2012 ein weiterer EZB-Tender welcher die Kapitalmärkte nach der erfolgten kurzen Korrektur wieder in Richtung 7000 – 7200 im DAX zumindest kurzfristig bis Ende März 2012 treiben sollte.

Am 20.03.2012 erfolgt der Tag der Wahrheit für Griechenland, denn zu diesem Datum wird eine griechische Staatsanleihe fällig, welche durch Griechenland bedient werden muss. Wir können uns nach wie vor gut vorstellen, das Griechenland diese Hürde nicht überwinden kann und  am 20.03.2012 den Staatsbankrott verkündet, welches dann der Auftakt für ein schwieriges 2. und 3. Quartal an den Kapitalmärkten darstellt.

Langfristig werden die Notenbanken alles tun um die Kapitalmärkte, Banken und Versicherer mit billigem Geld zu versorgen, um damit einen Credit Crunch zu vermeiden. Dies wird über kurz oder lang eine globale Inflation erzeugen. Aus diesem Grund sind jegliche deutliche Rücksetzer bei Aktien und Rohstoffen und hier speziell Gold und Silber eine attraktive Einstiegschance.

Wir können uns vorstellen das der DAX nochmals in Richtung 4500 – 5000 bis zum 3. Quartal zurück fällt, ebenso Gold in Richtung 1300 – 1400 USD die Unze, dies ist unser A-Szenario bei welchem wir unsere Anleihen und Cashpositionen innerhalb des BN & P College Funds in qualitative Dividendentitel und Edelmetalle, sowie Rohstoffaktien als auch Rohstoffwährungen wandeln.

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