26. September 2013 Markus Schüller

Private Pflegeversicherung

Mit unserem heutigen Beitrag möchte ich Sie gerne zum Thema Private Pflegeversicherung informieren.
Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt seit Jahren stetig an. Zwischenzeitlich ist die Zahl der Leistungsbezieher in der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland auf über 2 Millionen angestiegen, Tendenz steigend. Etwa jede zweite Frau und jeder dritte Mann wird zum Pflegefall! Eine äußerst dramatische Entwicklung.

Eine Pflegeversicherung dient der Absicherung gegen das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Tritt der Versicherungsfall Pflegebedürftigkeit ein, erbringt die Versicherung Geldleistungen in vorher festgelegtem Umfang, um die erforderliche Pflege ganz oder teilweise zu gewährleisten. Die Leistungen umfassen  je nach Auswahl des Versicherers im Allgemeinen auch die häusliche Pflege.

Und egal, ob Sie sich zu Hause oder im Heim pflegen lassen: Eine gute Versorgung kostet Geld. Deshalb wird eine rechtzeitige Vorsorge immer wichtiger, denn die staatlichen Pflegekassen sind leer. Das hat auch die Regierung erkannt und fördert seit Anfang diesen Jahres die private Pflegevorsorge mit einer Privaten Pflegeversicherung pro Person mit bis zu 60,– EUR pro Jahr.

Ihre Vorteile einer Privaten Pflegeversicherung auf einen Blick

  • Keine Gesundheitsfragen, Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse
  • Überdurchschnittliche Leistungen in den niedrigen Pflegestufen, auch bei Demenz
  • Bis zu 60,– EUR staatlicher Zuschuss pro Jahr – die Beantragung übernimmt der Versicherer!

Dieses Thema haben Sie unter dem Stichwort „Pflege-Bahr“ möglicherweise bereits den Medien entnommen. Mittlerweile gibt es dazu auch eine ganze Reihe von Anbietern einer Privaten Pflegeversicherung mit sehr guten Tarifen.

Als unabhängiger Berater haben wir nun auch wirklich die optimale Möglichkeit das Thema Private Pflegeversicherung professionell zu erörtern.

Sie haben Fragen zur Privaten Pflegeversicherung oder wünschen eine unabhängige, professionelle Beratung? Rufen Sie uns einfach unter 0221/921645-15 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Wir sind gerne für Sie da!
Ihr FDS Team!

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Comments (3)

  1. Robert

    Sehr interessanter Beitrag. Ich schätze aufgrund leerer Staatskassen ist das ein Thema das man auf jeden Fall berücksichtigen sollte. Herr Konrath, wann sollte man darüber anfangen nach zu denken, also ab welchem Alter? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

    • Hallo Robert,

      vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Ihre Frage beantworten die Versicherungen, denn bei den Allermeisten ist eine Absicherung ab Alter 65 schwierig bis unmöglich. Außerdem gilt, dass die Absicherung mit hohem Eintrittsalter (älter 55 Jahre) deutlich teurer wird. Zusätzlich besteht immer die Hürde der Gesundheitsfragen bei Antragstellung. Zu früh gibt es demnach unseres Erachtens nicht!

      Für junge Menschen empfiehlt sich eine Zweiteilung der Absicherung in 1) sofortige Absicherung Pflegestufe 3 (worst case z.B. nach Unfällen) und 2) der Möglichkeit bis zum Alter 55 die Absicherung ohne neue Gesundheitsprüfung auszuweiten auf die Pflegestufen 1 und 2.

      Für eine persönliche oder telefonische Beratung stehen wir gerne zur Verfügung.

  2. Guten Tag,

    vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag.
    Das Problem der jungen Versicherungsnehmer ist, dass die Förderung mit 5 Euro einfach zu wenig ist. Junge Arbeitnehmer sollen auch in diesen Bereich eine Vorsorge betreiben, da abzusehen ist, dass im sie im Alter keine ausreichende Versorgung erhalten. Doch die Gehälter diese Altersgruppe ist derart gering, dass sie kaum die Altersvorsorge finanzieren können….wie sollen sie hier diese Produkt, ohne Förderung, bezahlen können.

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